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Workshop Details

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Beschreibung der Arbeitsgruppen
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AG 1: Überfachliche Vorbereitung und Qualitätssicherung im Studium: Online - Studienvorbereitung und Befragung von internationalen Studierenden.

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Moderation: Philipp Pohlenz, Servicestelle Lehrevaluation,

Referent/in: Teil 1: Barbara Jansing, Universität Dortmund, Teil 2: Karoline v. Köckritz, CEDIS, FU Berlin

Die im Projekt OTAS zugrunde gelegte Qualitätskonzeption betont die zentrale Bedeutung von Lernprozessen. Studienerfolg wird als das Ergebnis einer prozessualen Lernprogression gesehen.

In ersten Teil der Arbeitsgruppe (Freitag) wird das Qualitätssicherungskonzept des Projekts zur Diskussion gestellt sowie Fragen zur Möglichkeit der Nachnutzung des entsprechenden Instrumentariums (E-Panel) erörtert. Das Qualitätssicherungskonzepts des Projekts untersucht in einem längsschnittlich angelegten Evaluationsdesign Studienbiographien mittels Online-Befragungen. Auf diese Weise können Dispositionen der Studierenden, bspw. bezüglich des Phänomens des Studienabbruchs prognostiziert werden. So lassen sich bspw. auf der Basis der Erkenntnisse zu typischen Studienverläufen „Risikogruppen“ identifizieren und den entsprechenden Studierenden spezifische Hilfestellungen anbieten. Die Diskussionsthemen der AG werden mit den Anwesenden abgestimmt und können u.a. sein:

  • Qualitätssicherung im Studium ausländischer Studierender – aktuelle Probleme und mögliche Lösungen an Hochschulen
  • Befragung von ausländischen Studierenden – Ansätze, Schwierigkeiten, Ergebnisse, Folgen
  • Vorstellung und Nutzungsmöglichkeiten eines E-Panels (Online-Befragungssoftware)

Im zweiten Teil (Samstag) wird es um das Thema internetgestützte Studienvorbereitung und -begleitung gehen. Dabei werden kurz Möglichkeiten und Vor- und Nachteile diskutiert und die entwickelten Online-Kurse der Universität Potsdam vorgestellt. Es besteht auch die Möglichkeit, dass andere Hochschulen ihre Online-Angebote zur Diskussion stellen. Wir möchten vor allem auch diskutieren, auf welche Weise das Portal "Distributed Campus" (FU Berlin) - als Best Practice Beispiel - von anderen Hochschulen genutzt werden kann und welchen anderen Formen des Austauschs von Projektergebnisse es gibt. Es geht uns also in der AG weniger um eine erneute Präsentation unseres Projekts, als vielmehr um die Konkretisierung des Austauschs zwischen Hochschulen.

  • Online-Studienvorbereitung an deutschen Hochschulen: Kurze Vorstellung von entwickelten Angeboten, u.a. des Studienvorbereitungskurses der Universität Potsdam und des Portals Distributed Campus (durch Karoline v. Köckritz, CEDIS, FU Berlin)
  • Möglichkeiten des Austauschs und der gemeinsamen Nutzung: Welche Vor- und Nachteile haben die verschiedenen Ansätze? Wie können die Angebote verschiedener Hochschulen im Bereich Online-Studienvorbereitung sinnvoll verknüpft werden?In welcher Form und unter welchen Bedingungen kann „Distributed Campus“ durch andere Hochschulen genutzt werden? Welche Bedürfnisse haben andere Hochschulen, welche Anpassungen wären notwendig?

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AG 2: Fachliche Vorbereitung und Begleitung für internationale Studierende: Anwendungen neuer Technologien im E-Learning der Wirtschaftswissenschaften

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Moderation: Anna-Maria Schneider (Teil 1) und Stefan Stieglitz (Teil 2), Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Potsdam

Referent: Teil 1: Prof. Dr. Jan vom Brocke, Hochschule Lichtenstein, Teil 2: Carl Philipp Burkert, Leiter der Virtuellen Akademie der Friedrich Naumann Stiftung und Prof. Ch. Lattemann, Lehrstuhl Corporate Governance & E-Commerce, Universität Potsdam

Die Vermittlung von Wissen auf Basis elektronischer Medien stellt vielfältige Anforderungen an Dozenten und Lernende. Die bloße Übertragung von Präsenzveranstaltungskonzepten in das Internet führt in der Regel nicht zum Erfolg. Die im Rahmen des OTAS-Projekts erarbeiteten Lerneinheiten zielen speziell auf die Bedürfnisse ausländischer Studierender wirtschaftswissenschaftlicher Fächer ab.

Im Rahmen der ersten Veranstaltung (Freitag) werden die erstellten Online-Kurse vorgestellt und im Hinblick auf ihren Lernerfolg kritisch hinterfragt. Ferner werden die im Rahmen des OTAS-Projekts erstellten Filme, die Auskünfte über das Studium in Potsdam vermitteln, vorgestellt. Ziel der ersten Veranstaltung ist es Grenzen und Potenziale des Blended und E-Learnings für den Fachbereich der Wirtschaftswissenschaften zu diskutieren. Bestandteile des 1. Teils (Freitag) sind:

  • Einführung durch Anna-Maria Schneider: „Besonderheiten und Schwierigkeiten bei der Erstellung von Online-Kursen für internationale Studierende“
  • Präsentation eines im Rahmen des PROFIS-Projektes enstandenen Profilfilms
  • Vortrag von Prof. Dr. Jan vom Brocke (Hochschule Liechtenstein): "Multi Channel Learning - Gewährleistung kultureller Vielfalt in der internationalen Online-Lehre"
  • Anschließende Diskussion

Teil 2 (Samstag) geht über die Betrachtung klassischer Lernmanagementsysteme hinaus und greift einzelne Instrumente des collaborative learning auf, die neue Formen des gemeinsamen Lernens ermöglichen und das Interesse der Studierenden an E-Learning steigern. Hierzu werden innovative Web 2.0-Instrumente vorgestellt und deren Einsatzmöglichkeiten und –erfolge im wirtschaftswissenschaftlichen Studium betrachtet. Von besonderem Interesse sind hier, neben Wikis, Blogs und Foren auch virtuelle Welten, wie etwa Second Life, die als Raum für gänzlich neue Möglichkeiten des virtuellen Lernens dienen können. Bestandteile des 2. Teils sind:

  • Einführung durch Stefan Stieglitz: „Innovative Möglichkeiten des E-Learnings: Wikis, Blogs, Foren und 3-D-Welten“
  • Vortrag von Carl Philipp Burkert (Leiter der Virtuellen Akademie der Friedrich Naumann Stiftung): „Neue Ansätze des Blended Learning und E-Learning“
  • Vortrag von Prof. Dr. Christoph Lattemann (Lehrstuhl Corporate Governance & E-Commerce): „Universitäten in Second Life“
  • Anschließende Diskussion

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AG 3: Sprachliche Vorbereitung und Begleitung für internationale Studierende: DaF und Englisch in Online-Kursen – in Kooperation mit EUROVOLT

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Moderation: Christoph Lehker und Steffen Skowronek mit einem Beitrag von Graciela Russo (angefragt), Sprachenzentrum der Universität Potsdam

Neben der überfachlichen und der fachlichen Vorbereitung und Betreuung vor und während des Studiums spielt die Komponente der sprachlichen Vorbereitung und Begleitung internationaler Studierender eine entscheidende Rolle. Sprache ist nicht nur Kommunikationsmittel im Seminar oder im Hörsaal. Ihre adäquate Beherrschung stellt eine notwendige Voraussetzung für den Studienerfolg dar. Zugleich sind Kenntnisse der Landessprache auch eine wichtige Bedingung für eine erfolgreiche Integration der ausländischen Studierenden in die Umgebung ihres Studien- und Lebensalltags, was sich wiederum positiv auf den Studienerfolg auswirkt.

Im Workshop wollen wir darüber diskutieren, wie die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) dazu beitragen kann, Lern- und Lehrprozesse im Sprachunterricht gezielt zu unterstützen und effektiver zu gestalten.

Im ersten Teil wollen wir uns zunächst über die verschiedenen Erfahrungen im Umgang mit IKT an den jeweiligen Institutionen der Workshop-Teilnehmer austauschen. Vor diesem Hintergrund werden dann Online-Kurse und Materialien vorgestellt und diskutiert, die im Rahmen von Projekten („Eurovolt via VLE“ für Englisch und „OTAS“ für DaF sowie ein Kursprojekt im Bereich Spanisch, angefragt) entstanden sind und die IKT (speziell Moodle) in verschiedenen Lernarrangements nutzen.

Im zweiten Teil stehen zunächst die spezifischen Herausforderungen bei der Nutzung von IKT und besonders von Virtuellen Lernumgebungen (z.B. Moodle, Blackboard etc.) in Sprachlehr- und Sprachlernarrangements im Mittelpunkt. Hier wird der institutionelle Rahmen (Bedeutung von IKT und gegenwärtiger Stand bei der Nutzung von IKT in Sprachenzentren, Akademischen Auslandsämtern etc., Veränderungen in der Zukunft, Qualifizierung der Nutzer/innen und der Lehrenden usw.) diskutiert. Anschließend können die Teilnehmenden eigene konkrete Lernarrangements skizzieren und in der AG diskutieren. Außerdem wird von konkreten Einsatzerfahrungen in den beiden erwähnten Projekten berichtet, um so das theoretisch Wünschenswerte mit praktischen Erfahrungen zu vergleichen. Eine enge Verbindung der AG mit dem Praxisworkshop für Einsteiger/innen: „Einführung in die Arbeit mit dem Lernmanagementsystem Moodle“ ist gewährleistet.

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